Aktuelle Beiträge zur Lage des Fanprojekts und Gegendarstellung

Aktuelle Pressebeiträge zur Situation des Fanprojekts:

PNN:
http://www.pnn.de/regionalsport/1236359/

Blickpunkt Brandenburg:
http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/archiv/artikel/59993/?no_cache=1&cHash=a8938052a94153f654a682eaf6e72fe3MAZ:
„Alles dicht beim Fanprojekt von Babelsberg 03“ in der Printausgabe vom 23.11.2017

 

Gegendarstellungen zum MAZ Artikel „Alles dicht beim Fanprojekt von Babelsberg 03“ vom 23.11.2017.

Sehr geehrte Leserschaft,

wir, der Fanbeirat vom SVB 03, haben heute den oben genannten Artikel mit Skepsis und Erstaunen zur Kenntnis genommen und sind auch noch wenige Stunden danach entrüstet über dessen Inhalt und den darin enthaltenen Behauptungen!

Am Mittwoch, dem 22.11.2017, lud die Fraktion Die aNDERE, zum Pressegespräch in den VIP-Raum des Karl Liebknecht Stadions ein, um der  Öffentlichkeit einen Einblick über die aktuelle, nicht tragbare  Lage des Fanprojekts zu geben. Im Gegensatz zu den Pressekolleginnen von PNN und Blickpunkt wurde augenscheinlich von der MAZ im Anschluss daran noch ein Interview mit dem Bereichsleiter der Stiftung SPI, Herrn Zaborowski, geführt. Diese dem politischen Willensbildungsprozess dienliche Pressearbeit begrüßen wir zwar sehr, wenn jedoch der erwähnte Vertreter des Trägers die aktuelle Situation aus unserer Sicht so falsch darstellt, möchten wir das an dieser Stelle nicht unkommentiert stehenlassen.

 

Als Reaktion auf die im Artikel dargestellten Kritikpunkte gegen den Träger äußert sich Zaborowski wie folgt:

 

Die Vorwürfe seitens der Fanvertreter kann er allerdings nicht  nachvollziehen. Er verweist auf einen vorherigen Kandidaten, der von der Fanszene aufgrund seiner Sympathien für einen Konkurrenzverein von Teilen der Fanszene abgelehnt wurde.

 

Dieser Darstellung widersprechen wir vehement! Dieser ehemalige Bewerbungskandidat pflegt(e) enge Kontakte zur Fanszene vom FC Hansa Rostock. Nicht zuletzt durch unsere lang bestehende Freundschaft zur Fanszene vom FC Sankt Pauli wäre eine Zusammenarbeit mit diesem Kandidaten von vornherein ausgeschlossen gewesen. Das hätte auch den Verantwortlichen bei der SPI klar sein müssen, wenn diese sich intensiver mit der Fanarbeit in Babelsberg auseinandergesetzt hätten, was  nach drei Jahren der Trägerschaft vorauszusetzen ist! Des Weiteren wäre es nicht so weit  gekommen, wenn der Träger sich an die Vereinbarung gehalten hätte, den Fanbeirat in die Personalsuche mit einzubeziehen. So hätten wir bereits wesentlich früher im Bewerbungsprozess aufklärend zur Seite gestanden.

 

Nun allerdings seien zwei geeignete Kandidaten gefunden, die wohl ab Januar wieder mit Einjahresverträgen ausgestattet würden: „Das ist ein ganz üblicher Vorgang‘, sagt Zaborowski.

 

Es ist  für uns erstaunlich,  jetzt aus der Presse zu erfahren, dass es nun potenzielle Bewerber zu geben scheint, mit denen das Fanprojekt ab 1.1.2018 wieder betreut werden kann. Diese Neuigkeit freut uns zwar sehr, allerdings zeigt dies erneut, dass Absprachen mit uns von Stiftungsseite gebrochen wurden! Wir als ehrenamtliche Vertreter der Fans vom SVB wollen natürlich nicht zwangsweise über jede Bewerbung fürs Fanprojekt informiert werden, allerdings fordern wir in diesem sehr sensiblen Arbeitsfeld bei der Auswahl mit einbezogen zu werden. Das ist in der Vergangenheit gängige Praxis gewesen und wurde uns auch bis jetzt immer mündlich zugesagt.

Dass die SPI an ihrer Personalpolitik festzuhalten scheint, auch in Zukunft nur befristete Arbeitsverträge zu vereinbaren, enttäuscht dabei auf ein Neues! Es mag in unserer schnelllebigen Welt vielleicht gängige Praxis sein, in der Fansozialarbeit ist es aber fatal, wenn diese, wie in jüngster Vergangenheit zu einem hohen Verschleiß an Sozialarbeitern führt und so ein unverzichtbares Aufbauen von Vertrauen der Fans unmöglich macht. Wir haben der SPI mit der Verwendung von projektgebundenen  Verträgen eine durchaus praktikable Alternative aufgezeigt. Bisher wurde darauf noch nicht eingegangen. Ebenfalls entspricht es unseren Quellen zufolge nicht, dass diese Vergabe von befristeten Arbeitsverträgen

gängige Praxis sei. Im Gegenteil, das Babelsberger Fanprojekt ist aktuell das einzige bundesweit, das nicht mit projektgebundenen unbefristeten Verträgen von seinem Träger, seine Sozialarbeiter beschäftigt.

 

Dazu würden sich die Kandidaten für das Fanprojekt demnächst dem Fanbeirat vorstellen. „ Wenn sie die auch ablehnen, kann ich die Stelle noch einmal ausschreiben“, sagt Zaborowski.,,Aber wer weiß, ob sich dann noch jemand bewirbt „

 

Wir freuen uns sehr über diese Nachricht!  Es wäre allerdings schön gewesen, dieses ohne den Druck der Presse vom Träger zu erfahren. Zwischen den Zeilen klingt der Vorwurf durch, dass wir  nur schwer zufriedenzustellen sind, dem muss deutlich widersprochen werden! Denn Fakt ist, der Fanbeirat hat in der Vergangenheit keinen uns vom Träger vorgestellten Bewerber abgelehnt! Im Gegenteil, selbst bei der Vorstellung der damaligen Leiterin, die in ihrer Vergangenheit ein Teil der Fanszene vom 1 FC Union Berlin war, wurde nach gemeinsamen Gesprächen für geeignet vom damaligen Fanbeirat befunden und konnte so auch trotz schwieriger Vorgeschichte über Jahre gute Arbeit im Fanprojekt leisten.

Wir wünschen uns einen offenen und fairen Umgang mit dem Träger, um zukünftig vernünftig miteinander arbeiten zu können.

 

Fanbeirat Babelsberg

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