Protokoll zur Sitzung vom 03.01.2018

Anwesend: Denny, Maxi, Jeetze, Lutz, Hans (Protokoll),
Zeitweise anwesend: Roman, Marcus B.

TOPS:
1. Aktueller Stand und Entwicklung Fanprojekt
2. Konto
3. Crowdfunding
4. Verabredung mit Chrischan und/oder Steve

zu 1.) a.) Neuer Sozi. Marcus stellt sich persönlich vor und informiert über seine ersten Tätigkeit im Rahmen des Fanprojekts.

b.) Zusammenfassung des Treffens der Szenevertreter der Nordkurve im VIP-Bereich am 13.12.17 zum Zwecke des Austauschs bzgl. der Vergangenheit des Fanprojekts und der Erarbeitung von Forderungen/Anforderungen der Fans an ein/das Fanprojekt.
Insgesamt keine bedeutende Veränderung des Sachstands.

c.) Warten auf Bestätigung des Termins mit Jugendamt.

d.) v. Essen sicherte mündlich Bildung eines Beirats im Sinne des KOS-Qualitätssiegels zu.

e.) Termin bzgl. treffen mit Jugendsportbund soll vereinbart werden

f.) Neuer Sozi. Patrice zieht aus Bremerhaven nach Berlin und fängt am 01.02.18 mit der Arbeit im Fanprojekt an.

Zu 2.) Roman übergibt Kontomappe mit allen relevanten Daten an Fanbeirat.
Geld des Fanbeirats, welches für die Finanzierung des Gerichtsverfahrens (Klageerzwingungsverfahren) bzgl. Luckenwalde bestimmt wurde, soll bis zum Bedarf der Finanzierung einer weiteren Instanz auf Fanbeiratskonto verbleiben und erst bei Bedarf an entsprechende Kläger weiter geleitet werden.

Zu 3.) Überlegung ob die Einrichtung eines dauerhaften „Repressionskontos“/Crowdfundingkontos für potentielle zukünftige Gerichtsverfahren Sinn macht.

Zu 4.) Chrischan ist nicht greifbar, um Termin für Treffen mit FB zu vereinbaren. Treffen erforderlich, um Anliegen des FB dem Verein kund zu tun.
Anliegen des Beirats gegenüber Verein:

  • Eintrittspreise: Topspielzuschlag, Early-Bird-Regelung
  • Neues Vorsängerpodest (Metall)
  • Keine Gästefans auf Haupttribüne
  • Mangelhaftes Catering

Da Terminabsprache zur Zeit schwierig, wird vorgeschlagen einen Termin mit Chrischan und/oder Steve vor deren nächster Vorstandsitzung zu vereinbaren.

 

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NOFV-Pressegespräch vom 08.02.2018

Im Folgenden möchte der Fanbeirat einige kontroverse Aussagen der Protagonisten vom gestrigen Nachmittag zusammenfassen.

Nazis Raus aus den Stadien
Diesen Satz unterstrichen alle NOFV-Verantwortlichen mit Nachdruck. Vor allem Stephan Oberholz stellte sein langjähriges Engagement gegen jegliche Form von Diskriminierung heraus. Betonte aber nochmal, dass er bis zum Offen Brief unseres Vereins an den DFB-Präsidenten im November nichts von antisemitischen Sprechchören oder Hitlergrüßen im Gästeblock wusste. Die »wage Andeutung« unseres Vereins es  hätte eine »unermesslich hohe Anzahl von verfassungsfeindlichen und volksverhetzenden Entgleisungen im Gästeblock« gegeben, reichte laut Oberholz nicht für eine weitere Eigenrecherche aus. »Oft werden bei politisch gegensetzlichen Fanlagern Schutzbehauptungen aufgestellt.«

Antirassismus-Beauftragter
Um die Arbeit des Sportgerichts zu verbessern und diskriminierende Verfehlungen in Zukunft zu sanktionieren, wurde bereits zum 01. Januar 2018 die Stelle für einen Antirassismus-Beauftragten geschaffen. So weit so gut. Bekleiden wird diese Stelle allerdings Mario Pinkert. Das geht aus der amtlichen Mitteilung 06/2017 S.10  des NOFV hervor und ist mittlerweile auch so auf der NOFV-Website vermerkt. Jener Mario Pinkert war gleichzeitig Spielbeobachter (Punkt 4) beim letztjährigen Brandenburg-Derby. Auf Nachfrage bestätigte Stephan Oberholz gestern, dass sich Pinkert im Block neben der Nordkurve aufhielt. Er habe den Ausruf »Nazischweine Raus« eines einzelnen Babelsberger gehört, nicht aber die lautstarken diskriminierenden Sprechchöre der Gästefans. Auch die dutzenden Hitlergrüße habe er nicht wahrgenommen. Sollte sich Mario Pinkert tatsächlich am besagten Ort aufgehalten habe, ist seine Aussage eine dreiste Lüge. Die Vorfälle waren so massiv, dass wirklich jeder in der Nordkurve sie mitbekommen hat. Dass jemand, der seine Augen bewusst vor Rechts verschließt und mit seinem Verhalten Nazis hofiert, nun antirassistische Arbeit leisten soll, ist ein schlechter Scherz

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Kollektivstrafen
Stephan Oberholz äußerte sich durchaus zustimmend die Linie des DFB-Präsidenten Grindel mitzugehen und auf Kollektivstrafen zu verzichten. Letztendlich bräuchte es dazu eine Satzungsänderung, die aber im NOFV und bundesweit noch dieses Jahr kommen soll. Warum Babelsberg im letzten Sportgerichtsurteil für Vorfälle gegen Fürstenwalde und Altglienicke trotzdem mit einem Geisterspiel auf Bewährung bestraft wurde, erklärte er wie folgt: »Die Strafe für ein angedrohtes Geisterspiel ist nicht neu. Wir haben lediglich den Bewährunsgzeitraum verlängert.« Ursprünglich stamme die Strafe aus dem Mai, als auch noch der DFB dieses Bestrafungsmittel anwandte.
Wir teilen das Rechtsverständnis von Stephan Oberholz nicht. Man muss sich schon entscheiden, ob man Kollektivstrafen verhängt oder eben nicht. Alles andere wäre eine Ungleichbehandlung innerhalb des Verbandes.

Offener Brief an den NOFV

Aufgrund der letzten Ereignisse und Handlungen des NOFVs in Bezug auf das Urteil gegen den SV Babelsberg 03 vom Spiel gegen den FC Energie Cottbus am 28.04.2017 nimmt der Fanbeirat Stellung und fordert den sofortigen Rücktritt der handelnden Personen auf Seiten des NOFVs, sowie die Rücknahme des Urteils in Bezug auf den Ausruf “Nazischweine raus”.

Sehr geehrte Herren Milkoreit, Fuchs und Oberholz,

es ist der 28.04.2017, Tag des Brandenburgderbys Babelsberg 03 gegen Energie Cottbus. Im Auswärtsblock des Karl-Liebknechts-Stadion versammeln sich mehrere vermummte Neonazis. Sie brüllen antisemitische Parolen wie »Arbeit macht frei, Babelsberg 03« und andere diskriminierende Beleidigungen. Der Hitlergruß wird das erste Mal bereits 30 Minuten vor Anpfiff gezeigt und gehört an diesem Tag anscheinend zur beliebtesten Begrüßungsform im Auswärtsblock. Später werden diese Nazis versuchen, den Platz zu stürmen, um Andersdenkende körperlichen Schaden zuzufügen. Dass dies während des Spiels bereits durch Leuchtspuren und geworfene Pyrotechnik passiert, gerät schon fast in Vergessenheit. Während Strafgerichte einige Monate später entsprechende Urteile gegen ermittelte Täter aussprechen, haben Sie es bis heute nicht geschafft, diese Vergehen zu ahnden. Schlimmer noch, unterm Strich wird der SV Babelsberg 03 zu einer höheren Strafe als Energie Cottbus verurteilt.

Wir möchten Sie an dieser Stelle an ihre Verbandssatzung §3 Absatz 2 erinnern. Die Aufgaben des Verbandes sind: “rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen sowie anderen diskriminierenden und menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen zu treten; diesbezügliche Vorkommnisse sind Formen unsportlichen bzw. grob unsportlichen Verhaltens und nach den Bestimmungen der Rechts und Verfahrensordnung zu ahnden.” Und genau das ist bis zum heutigen Tag im Fall Cottbus nicht passiert. Stattdessen bestrafen sie das couragierte Auftreten der Nulldreianhänger*innen, die sich mit dem Ausruf »Nazischweine Raus« zur Wehr setzten. Dass der Einsatz gegen rassistische und demokratiefeindliche Bewegungen bestraft wird,  ist im deutschen Fußball einzigartig. So verstoßen Sie nicht nur gegen Ihre eigene Satzung, sondern bringen alle Mitglieder des NOFVs in Verruf. Ihr Handeln ist stur, dilettantisch und unverantwortlich. Öffnet es doch Tür und Tor für rechtsextremistische Strömungen im Stadion, welche bisher verschlossen schienen.

Zu ihrer Verteidigung führen Sie in Persona Oberholz ins Feld, dass sie von all den Naziumtrieben und diskriminierenden Sprechchören nichts gewusst haben wollen. Im Bericht des Schiedsrichters und des Spielbeobachters sei davon einfach nicht die Rede gewesen. Warum Sie bei ihrer Beweisfindung allerdings keine Presseschau betreiben oder frei zugängliche Videoaufnahmen sichten, ist uns ein Rätsel. Entweder ist Ihre Arbeit unprofessionell oder ideologisch belastet. Ihre Aussage »Da wussten wir nichts von, schlicht und ergreifend« legt den Verdacht nahe, dass sie die Augen ganz bewusst vor dem Problem des Rechtsextremismus verschließen und auf dem rechten Auge blind sind.

Dass unser Urteil bei weitem kein Einzelfall ist, bewiesen Sie unlängst bei der Bewertung der Vorfälle des Spiels der BSG Chemie bei Lok Leipzig. Auch hier gab es Geldstrafen für Pyrotechnik auf Bundesliganiveau. Von einer Bestrafung diskriminierender Gesänge der Lok Fans wurde aber abgesehen. Eine Reflektion des eigenen Handelns hat bei Ihnen ganz offensichtlich nicht stattgefunden. Unserem Verein wurde bis heute keine Möglichkeit gegeben, gegen das Urteil persönlich vorzugehen. Anstatt Probleme gemeinsam an einem Tisch zu besprechen, setzen Sie weiterhin auf Eskalation. Mittlerweile drohen Sie dem SV Babelsberg 03 sogar mit dem Ausschluss vom Spielbetrieb. Ein ungeheuerliches Vorgehen, wenn man bedenkt welche Seite sich hier im Rahmen der Satzung bewegt und welche nicht. Doch wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir werden weiter für einen Fußball kämpfen, in dem Nazis, Rassisten, Antisemiten und homophobe Einstellungen nicht geduldet werden. Unsere Werte sind nicht verhandelbar!

Wir fordern Sie auf, diesem unsäglichen Schauspiel ein Ende zu setzen! Räumen Sie ihre Posten für Menschen, die es mit den Werten unseres Sports ernst meinen. Sie haben dem Nordostdeutschen Fußballverband lang genug geschadet. In einem Verband, in dem der Einsatz gegen Diskriminierung bestraft wird und Nazis hofiert werden, darf es kein Weiter so geben. Wir fordern alle Vereine des NOFVs und deren Anhänger*innen auf, unseren Aufruf und den Protest gegen den Verband zu unterstützen. Es ist an der Zeit für einen Wechsel an der Spitze des NOFVs!

Fanbeirat Babelsberg, 01.02.2018

Veränderung im Fanbeirat

Gestern, am 16.01.2018, hat uns Sophia mitgeteilt, dass sie sich aus privaten und zeitlichen Gründen aus dem Fanbeirat zurückzieht.
Wir wünschen Sophia alles gute für die Zukunft und freuen uns sie demnächst wieder im Stadion zu begegnen.
Damit zieht als Nachrücker Pascal in den Fanbeirat ein. Wir haben ihn bereits informiert und er hat das auch schon bestätigt. Weiterhin haben wir die Wahlkommission darüber informiert.
Auf eine gute Zusammenarbeit.

i.A. Denny

Protokoll zur Sitzung vom 01.11.17

Anwesend: Denny, Max, Julius

Tagesordnung:
1. Altes Protokoll
2. Fanprojekt, VA-Planung
3. Sicherheitsbesprechung
4. Eintrittspreise

Zu 1.)
1.1.) Finanzen: Jeetze soll Max den Kontozugang und das Geld geben
1.2.) Fragebogen zum Catering: Mende hat etwas Einfluss auf die Wurstbude, hat vage angeboten ein Gespräch einzuleiten

Zu 2.)
Aktueller Stand: Desi hört zum 15.11. auf, macht am 3.11. letztes Mal den Laden (vorm und nachm Spiel) auf. Ab dann ist das Fanprojekt nicht mehr besetzt. Es gibt keine aktuellen Bewerbungen.

Zu 3.)
– Gibt einen neuen SKB, im März dann noch einen.
– Neuer Einsatzleiter fürs BFC spiel. Erster Einsatz im Karli
– Schiewe war wieder da. (Chef der Polizeidirektion West, hat in Richtung Aufarbeitung
des Luckenwalde-Skandals gewirkt und war danach lange nicht mehr da)
– BFC hat 700 Vollzahler-Karten gekauft, es wird Straßensperrungen geben usw.; im
Grunde alles wie sonst
– LOK: mehr Ordner als beim BFC, höheres Risiko als BFC

Zu 4.)
– Preise wurden verändert: gut!
– Kategorien ausdünnen; Vereinfachung(Nur VVK/AK, Ausnahmsweise Early-Bird)
– Max leitet die Mail mit der Auswertung an Chrischan weiter. Dazu eine Bitte für ein
Treffen mit Vorstand(Auswertung; kein Topspielzuschlag; Entschlackung der
Angebote, Abschaffung der Solitickets, vereinfachte Darstellung der Preise).
– Vorschlag: Jugend-Tag des Vereins: Eine Jugendmannschaft trägt vorm Heimspiel ihr
Spiel im KarLi aus, Spendenaktionen,…

i.A. Julius

Aktuelle Beiträge zur Lage des Fanprojekts und Gegendarstellung

Aktuelle Pressebeiträge zur Situation des Fanprojekts:

PNN:
http://www.pnn.de/regionalsport/1236359/

Blickpunkt Brandenburg:
http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/archiv/artikel/59993/?no_cache=1&cHash=a8938052a94153f654a682eaf6e72fe3MAZ:
„Alles dicht beim Fanprojekt von Babelsberg 03“ in der Printausgabe vom 23.11.2017

 

Gegendarstellungen zum MAZ Artikel „Alles dicht beim Fanprojekt von Babelsberg 03“ vom 23.11.2017.

Sehr geehrte Leserschaft,

wir, der Fanbeirat vom SVB 03, haben heute den oben genannten Artikel mit Skepsis und Erstaunen zur Kenntnis genommen und sind auch noch wenige Stunden danach entrüstet über dessen Inhalt und den darin enthaltenen Behauptungen!

Am Mittwoch, dem 22.11.2017, lud die Fraktion Die aNDERE, zum Pressegespräch in den VIP-Raum des Karl Liebknecht Stadions ein, um der  Öffentlichkeit einen Einblick über die aktuelle, nicht tragbare  Lage des Fanprojekts zu geben. Im Gegensatz zu den Pressekolleginnen von PNN und Blickpunkt wurde augenscheinlich von der MAZ im Anschluss daran noch ein Interview mit dem Bereichsleiter der Stiftung SPI, Herrn Zaborowski, geführt. Diese dem politischen Willensbildungsprozess dienliche Pressearbeit begrüßen wir zwar sehr, wenn jedoch der erwähnte Vertreter des Trägers die aktuelle Situation aus unserer Sicht so falsch darstellt, möchten wir das an dieser Stelle nicht unkommentiert stehenlassen.

 

Als Reaktion auf die im Artikel dargestellten Kritikpunkte gegen den Träger äußert sich Zaborowski wie folgt:

 

Die Vorwürfe seitens der Fanvertreter kann er allerdings nicht  nachvollziehen. Er verweist auf einen vorherigen Kandidaten, der von der Fanszene aufgrund seiner Sympathien für einen Konkurrenzverein von Teilen der Fanszene abgelehnt wurde.

 

Dieser Darstellung widersprechen wir vehement! Dieser ehemalige Bewerbungskandidat pflegt(e) enge Kontakte zur Fanszene vom FC Hansa Rostock. Nicht zuletzt durch unsere lang bestehende Freundschaft zur Fanszene vom FC Sankt Pauli wäre eine Zusammenarbeit mit diesem Kandidaten von vornherein ausgeschlossen gewesen. Das hätte auch den Verantwortlichen bei der SPI klar sein müssen, wenn diese sich intensiver mit der Fanarbeit in Babelsberg auseinandergesetzt hätten, was  nach drei Jahren der Trägerschaft vorauszusetzen ist! Des Weiteren wäre es nicht so weit  gekommen, wenn der Träger sich an die Vereinbarung gehalten hätte, den Fanbeirat in die Personalsuche mit einzubeziehen. So hätten wir bereits wesentlich früher im Bewerbungsprozess aufklärend zur Seite gestanden.

 

Nun allerdings seien zwei geeignete Kandidaten gefunden, die wohl ab Januar wieder mit Einjahresverträgen ausgestattet würden: „Das ist ein ganz üblicher Vorgang‘, sagt Zaborowski.

 

Es ist  für uns erstaunlich,  jetzt aus der Presse zu erfahren, dass es nun potenzielle Bewerber zu geben scheint, mit denen das Fanprojekt ab 1.1.2018 wieder betreut werden kann. Diese Neuigkeit freut uns zwar sehr, allerdings zeigt dies erneut, dass Absprachen mit uns von Stiftungsseite gebrochen wurden! Wir als ehrenamtliche Vertreter der Fans vom SVB wollen natürlich nicht zwangsweise über jede Bewerbung fürs Fanprojekt informiert werden, allerdings fordern wir in diesem sehr sensiblen Arbeitsfeld bei der Auswahl mit einbezogen zu werden. Das ist in der Vergangenheit gängige Praxis gewesen und wurde uns auch bis jetzt immer mündlich zugesagt.

Dass die SPI an ihrer Personalpolitik festzuhalten scheint, auch in Zukunft nur befristete Arbeitsverträge zu vereinbaren, enttäuscht dabei auf ein Neues! Es mag in unserer schnelllebigen Welt vielleicht gängige Praxis sein, in der Fansozialarbeit ist es aber fatal, wenn diese, wie in jüngster Vergangenheit zu einem hohen Verschleiß an Sozialarbeitern führt und so ein unverzichtbares Aufbauen von Vertrauen der Fans unmöglich macht. Wir haben der SPI mit der Verwendung von projektgebundenen  Verträgen eine durchaus praktikable Alternative aufgezeigt. Bisher wurde darauf noch nicht eingegangen. Ebenfalls entspricht es unseren Quellen zufolge nicht, dass diese Vergabe von befristeten Arbeitsverträgen

gängige Praxis sei. Im Gegenteil, das Babelsberger Fanprojekt ist aktuell das einzige bundesweit, das nicht mit projektgebundenen unbefristeten Verträgen von seinem Träger, seine Sozialarbeiter beschäftigt.

 

Dazu würden sich die Kandidaten für das Fanprojekt demnächst dem Fanbeirat vorstellen. „ Wenn sie die auch ablehnen, kann ich die Stelle noch einmal ausschreiben“, sagt Zaborowski.,,Aber wer weiß, ob sich dann noch jemand bewirbt „

 

Wir freuen uns sehr über diese Nachricht!  Es wäre allerdings schön gewesen, dieses ohne den Druck der Presse vom Träger zu erfahren. Zwischen den Zeilen klingt der Vorwurf durch, dass wir  nur schwer zufriedenzustellen sind, dem muss deutlich widersprochen werden! Denn Fakt ist, der Fanbeirat hat in der Vergangenheit keinen uns vom Träger vorgestellten Bewerber abgelehnt! Im Gegenteil, selbst bei der Vorstellung der damaligen Leiterin, die in ihrer Vergangenheit ein Teil der Fanszene vom 1 FC Union Berlin war, wurde nach gemeinsamen Gesprächen für geeignet vom damaligen Fanbeirat befunden und konnte so auch trotz schwieriger Vorgeschichte über Jahre gute Arbeit im Fanprojekt leisten.

Wir wünschen uns einen offenen und fairen Umgang mit dem Träger, um zukünftig vernünftig miteinander arbeiten zu können.

 

Fanbeirat Babelsberg

.

 

Protokoll zur Sitzung vom 03.10.17

Anwesend: Max, Jeetze, Hans, Julius, Denny
Abwesend: Sophia, Lutz
Tagesordnung
1. Runder Tisch mit dem Verein
2. Eintrittspreise
3. Catering
4. RBB Anfrage Jakob Rüger
5. Erweiterung des Fanbeirats
6. Fanprojekt
7. Altes Protokoll
1.) Für den Fanbeirat waren Julius, Denny und Max anwesend. Von Seiten des Vereins saßen Archi, Chrischan, Alme, Mike (Aufsichtsrat), Pete Könnecke, Lüschi und Kai Pallasch am Tisch. Zentrales Thema waren die Sicherheit im Stadion und die offensichtlichen Konflikte vom Fürstenwalde-Spiel. Zudem wurde die allgemeine Entwicklung der Fanszene diskutiert. Der Verein sieht durch Aktionen in den letzten Monaten eine zunehmende Gewaltaffinität in der Kurve. Vorstand und Trainer stellten klar, wo ihre rote Linie liegt und wie sie sich einen gemeinsamen Wertekanon vorstellen. Der Fanbeirat bezog Stellung zu den genannten Vorfällen und warb für Verständnis für gewisse Aktionen der Fanszene. Um einen besseren Austausch zwischen Fanszene und Verein zu ermöglichen soll es bald einen weiteren runden Tisch geben. Zu diesem sollen neben den bisher Anwesenden jeweils zwei Vertreter der folgenden Gruppen dabei sein: Filmstadt Inferno, Underdogs, Sektion Nord, Sportlich Elegant. So sollen gegenseitige Erwartungen direkt kommuniziert werden und mehr Verständnis für die Gegenseite entstehen. Bisher fehlt es nämlich an einer Platform auf der sich Vorstand und Fans/Gruppen direkt austauschen können.
Der Verein wird im Oktober einen Termin vorschlagen. Wir werden diesen an die Gruppen weitergeben.
2.) Denny hat eine Übersicht der verkauften Tickets samt Ausdifferenzierung bei Marcel beantragt. Die Übersicht für die letzte Saison haben wir bereits. Denny schickt diese an alle Fanbeiratsmitglieder. Dort fehlen allerdings die Zahlen zu verkauften Soli Tickets. Diese erfragt er nochmals bei Marcel. Außerdem benötigen wir noch die Preisübersicht Tageskarten 2016/17 zum Vergleich der Einnahmen in den ersten vier Spielen. Zudem schickt Marcel in den nächsten Tagen die Vergleichswerte der ersten 4 Spiele der aktuellen Saison rum. Einerseits möchte der Fanbeirat eine Entschlackung der Preisstruktur erreichen. Ist es wirklich nötig, dass wir für ein Spiel 75 Preiskategorien haben? Außerdem vermuten wir, dass die neuerliche Preiserhöhung keine Mehreinnahmen gebracht hat, da viele Kurzentschlossene vom hohen Tageskassenpreis abgeschreckt werden. Außerdem bedeutet ein niedriger Zuschauerschnitt auch weniger Einnahmen im Getränkeverkauf.
3.) An den Fanbeirat wurde Kritik bezüglich des Caterings (Wurst/Steakstand) herangetragen. Auch wir persönlich sind mit dem Preis-Leistungsverhältnis nicht zufrieden. Zunächst wollen wir aber überprüfen wie zufrieden die Große Masse mit dem Angebot ist. Jeetze erstellt dafür einen Fragebogen, den wir an einem der nächsten Heimspiele auslegen werden.
4.) Der Fanbeirat hat eine Anfrage vom RBB bekommen, um zum Urteil des NOFV Stellung zu beziehen. Max wird das übernehmen.
5.) Wurde vertagt. Benötigt eine Einwilligung aller Mitglieder
6.) Aktuell ist Desi krankgeschrieben und zum Selbstschutz bis 08.10. beurlaubt. Aktuell gibt es 3 Bewerbungen für den Fanbeirat. SPI hat ein Treffen mit uns und Chrischan zugesichert, in der die Bewerbungen diskutiert werden. Des Weiteren ist Gregor Vöhse an uns herangetreten mit dem Angebot eine Veranstaltung zur Zukunft des Fanprojekts zu organisieren. Wir stehen dem aufgeschlossen gegenüber. Julius bemüht sich um die Kontaktaufnahme.
 
7.) Konto/Fanfonds: Jeetze übergibt Geld und Karte an Max, der das dann in Berlin auf das Konto einzahlen wird.